Freitag, 13. Dezember 2024

Der geografische Mittelpunkt von Wetter

 

Was hat der geografische Mittelpunkt nun mit Bergbau zu tun?

Eigentlich nur, dass er hier trotz vermutlich vorhandener Kohle nicht stattgefunden hat. 

Hier sollte um 1806 der Stollen "Drei Cronen" voran getrieben werden, Das stieß auf den Unmut der dortigen Bauern, die befürchteten, dass ihnen die Zeche das Wasser abgräbt. 

Die Landwirte Boeving, Reschop, Kaeseler, Wiedey, Stolte, Kleine Voß und Große Voß des Dorfes Voßhöven, legten deshalb Einspruch beim Bergamt in Wetter ein und bekamen recht. 

Mittwoch, 4. Dezember 2024

Zeche Carl Funke

 

Blick auf das Fördergerüst der Zeche Carl Funke in Essen-Heisingen, am Nordufer des Baldeneysees.

Aufgenommen habe ich das Bild vom Hardenbergufer aus, also von der gegenüberliegenden Seeseite. 

Die Zeche wurde 1973 stillgelegt. Die Tagesanlagen wurden 1985 bis auf ein Maschinenhaus und ein Torhaus abgerissen. 

Dienstag, 3. Dezember 2024

Geologischer Aufschluss in Herdecke

 




Ca. 300 Millionen Jahre alte Schichten am Schiffswinkel in Herdecke. 

Zu sehen ist Sandstein, Schieferton und Steinkohle. 

Der Aufschluss befindet sich am Rundweg um den Hengsteysee in der Nähe des Koepchenwerkes.

Er ist Teil des Energiewirtschaftlichen Wanderweges und mit einen Hinweisschild versehen. 

Freitag, 29. November 2024

Halde Hoheward

 




Kleiner Rückblick auf einen Sonntag Morgen im Juli:

Mitten in der Nacht, also so um 08:00 Uhr wache ich auf und es stellt sich die Frage aller Fragen: Weiterschlafen oder wandern gehen?
Die Entscheidung ist dann schnell gefallen. Erst mal Kaffee kochen und Aleks eine Nachricht schicken.
Nach einen kurzen Zielfindungsverfahren treffen wir uns dann in Wetter und fahren zur Zeche Ewald.
Von dort geht es hinauf zur Halde Hoheward und weiter bis zum Horizont-Observatorium.
Das wurde 2008 für 2 Millionen € gebaut, war 2009 schon kaputt, musste abgestützt und gesperrt werden. Das Gutachten kostete noch einmal 970.000.- €. Die Kosten laut Gutachten 1,9 bis 5 Millionen. Geht doch!
Von dort gehen wir weiter, an der Sonnenuhr vorbei bis zur Drachenbrücke, werfen einen Blick auf die Zeche Recklinghausen 2 und wandern dann über die Balkonpromenade zurück zur Zeche Ewald.
Insgesamt zwar nur 7,6 Kilometer, dafür aber eine wunderschöne Strecke mit überschaubaren 185 Höhenmetern.

Donnerstag, 28. November 2024

Werkslok der Hibernia AG


Die 41-E der Hibernia AG

Die Hibernia AG war ein Bergwerksunternehmen im Ruhrgebiet, das u.a. die Zeche Hibernia in Gelsenkirchen und die Zeche Shamrock in Herne betrieb. 

Die hier gezeigte Dampflokomotive, die sich heute im Bergbaumuseum in Bochum-Dahlhausen befindet, wurde 1942 bei Henschel gebaut. 

Die Lok war zuletzt beim Bergwerk General Blumenthal in Recklinghausen im Einsatz und wurde 1972 ausgemustert. 

Die baugleiche Lok 42-E wurde verschrottet.

Montag, 18. November 2024

Werkslok

 


Lok Nr. 1 der Rheinkalk GmbH, Werk Schwarzfeld.

Aufgenommen in Witten. 

Sonntag, 17. November 2024

Industriemuseum Ennepetal





 Anlässlich des Oldtimertreffens im Industriemuseum Ennepetal, das immer am 1. Sonntag im Montag stattfindet, habe ich die Gelegenheit für einen Besuch im Museum genutzt. 
Im untersten Bild sind einige der 60 gusseisernen Säulen zu sehen, welche die Decken tragen. 
Das Industriemuseum befindet sich in den Hallen der ehemaligen Firma F.W. Kruse KG.